Ein besseres Leben mit Yoga?

Aktualisiert: Jan 31

Eins ist klar, Yoga ist in den letzten Jahren zum Trend geworden. Viele Stars wie Madonna, Sting, Michelle Obama, Brad Pit, Daniel Craig, Demi Moore etc. üben auch regelmässig auf ihren Matten und haben dem Yoga zu neuem Glanz verholfen.

Yoga ist eine über 5000 Jahre alte Lebensphilosophie und stammt ursprünglich aus Indien. Einst spirituelle Praxis einer indischen Elite, ist es zum universellen Sinnbild für ganzheit-liche Fitness und Entspannung geworden. Weltweit praktizieren es rund 300 Millionen Leute regelmässig, zehnmal so viele Frauen wie Männer.


Wie ich zum Yoga kam

Ich habe seit meiner ersten Ausbildung zur Gymnastikpädagogin (1989) immer wieder verschiedene, nennen wir es Bewegungsmethoden ausprobiert; darunter auch Yoga.

Über die Jahre habe ich unterschiedliche Yogalehrer/innen und verschiedene Yogastile kennengelernt, aber nie regelmässig praktiziert.

Seit 2/3 Jahren hat mich nun der Yoga-Virus gepackt und so habe ich mich im 2020 entschieden die Vinyasayoga-Ausbildung zu beginnen. Im Januar habe ich die Basic-Lizenz abgeschlossen. Nun kann ich mit gutem Gewissen Yogalektionen unterrichten, obwohl ich noch nie in Indien war;-)


Was ist Vinyasayoga?

Es gibt so viele verschiedene Yogastile und alle haben ihre Berechtigung und ihre spezielle Ausrichtung. Ich habe mich für das Vinyasayoga entschieden, wobei ich mir immer die Freiheit nehme, gewisse Sachen abzuändern, und mein Wissen über andere Bewegungs-therapien mit einzubringen.

Vinyasayoga betont die Synthese aus Atem und Bewegung. Ein moderner, dynamischer Yogastil, bei dem Dein Körper von Asana zu Asana (Körperhaltung) fließt und durch eine spezielle Atemtechnik begleitet wird. So werden die athletisch anmutenden Übungen zu einer Meditation in Bewegung, bei der sich Körper und Geist in Einklang befinden. Vinyasayoga wird auch häufig Poweryoga genannt, dies hat sicher seine Berechtigung weil der Kräftigung der Muskulatur eine grosse Bedeutung beigemessen wird; nichts desto trotz benutze ich diese Bezeichnung nur ungern, da sofort an schwierige oder nahezu unmögliche Haltungen gedacht wird, welche oft abschreckende Wirkung haben.


Was kann Yoga bewirken?

In den letzten 20 Jahren sind sehr viele wissenschaftliche Studien über Yoga verfasst worden. Daher gibt es wissenchaftliche Evidenz über gewisse Wirkungen auf unsere Gesundheit. Viele der unten erwähnten Effekte treffen meiner Meinung nach auch auf andere Bewegungsmethoden zu; diese wurden einfach nicht alle wissenschaftlich untersucht.

Dazu bemerken möchte ich, dass die Wirkmechanismen sehr abhängig davon sind, wie geübt, respektive praktiziert wird. Die Ausführung der Übungen ist fundamental, sowie die individuelle Anpassung der Asanas und die Regulierung der Intensität und zu guter Letzt ist die geistige Haltung, mit welcher Einstellung und Achtsamkeit jemand trainiert ein dominanter Faktor. Ach, noch was: natürlich sollte regelmässig geübt werden!


Weniger Stress mehr Entspannung

Täglich etwas Zeit in Stille zu verbringen, sich auf die Atmung und den Körper zu konzentrieren, beruhigt das Nervensystem und aktiviert den Parasympatikus. So wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gehemmt, sodass du dich entspannen kannst und dein Körper sich regenieren kann. Das hilft auch bei der Symptombekämpfung von Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck und bei der Gewichtsreduktion. Yoga wirkt in Sachen Stress auch präventiv: wer regelmäßig übt, ist mit der bewussten Atmung vertraut - einem wichtigen Tool zum aktiven Entspannen in akuten Stress-Situationen.

Regelmässige Meditation,erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit und verändert die Struktur des Gehirns positiv.


Wirkung auf den Hormonhaushalt

Viele Asanas harmonisieren die Hormondrüsen und regulieren damit den Hormonhaushalt. Jede Bewegung hat Einfluss auf den Hormonhaushalt, sowie auch unsere Ernährung, was häufig verkannt wird.


Kraft und Beweglichkeit

Diese beiden Aspekte stehen im Vinyasayoga sicherlich im Vordergrund. Für die Gesundheit und den langen Erhalt unserer Gelenke gehen die beiden Faktoren Hand in Hand und sind beide gleich wichtig. Deshalb bitte beim Training immer beide Aspekte berücksichtigen.


Kann Schmerzen lindern

Wer ausgewogen und regelmässig trainiert, kann muskuläre Anspannungen und Schmerz lindern oder sogar Schmerzen vertreiben. Beim Yoga konnte dies nachweislich gezeigt werden. Wichtig ist dabei, beim Üben seine eigenen Grenzen zu respektieren. "Dehn- bzw. Faszienschmerzen" sind bis zu einem gewissen Grad, wo es etwas ungemütlich wird, o.k. Nie in den stechenden oder sehr unangenehmen Schmerz hinein trainieren, immer die Tagesform beachten.


Psychische Wirkungen

Psyche (Geist, mentale Ebene, Verstand) und Soma (Körper) sind eine Lebenseinheit, die miteinander agieren und reagieren, also miteinander vital und auch miteinander krank sind. Nach meinem Verständnis, geht es im Yoga um die harmonisch schwingende Verbindung zwischen Körper und Geist unter der Fürsorge der Seele. Ich praktizieren Yoga, um Körper und Geist immer wieder in Einklang zu bringen und um so auch vitaler und zentrierter zu bleiben. Ich glaube, dass ich so mein individuelles Energiefeld reinigen und glücklicher und zufriedener leben kann.

Je nach Yoga-Lektion kann der psychische Aspekt natürlich verstärkt werden, gerade wenn man mit einem Lektionsthema arbeitet oder ganz besonders auch im Meditationsteil der Stunde.


Mehr Energie oder Ruhe

Je nach Auswahl der Übungen (Asanas) kann Yoga energetisierend oder eher beruhigend wirken; auf jeden Fall ausgleichend und zentrierend. Während Vinyasayoga eher den Kreislauf in Schwung bringt, wirkt z.B. ein Yinyoga sehr entspannend und beruhigend.



Unser Yoga-Angebot im Cuore, ab 1. März

Montag 20.40-21.30 Yoga Mobility (Yinyoga)

Mittwoch 18.00-18.55 Yoga (Hathayoga & Mondzyklus) mit Claudia Vetterli

Donnerstag 19.10-20.00 Yoga Tone (Vinyasayoga mit Schwerpunkt Kraft)

Freitag 09.00-9.55 Vinyasa Yoga


Übrigens bieten wir im Juni eine Yoga & Beach Woche auf Mallorca an (siehe Webseite) und Du findest auch bei unseren Trainingsvideos einige Yogalektionen.


Namaste (Ich verbeuge mich vor Dir.)


Claudia

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